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Interview mit Ann-Christin Cramer

Hallo, Ann-Christin! Du bist bei Kartenlegen am Telefon als Lebensberaterin tätig. Wann erwachte dein Interesse an Esoterik?

Hallo! Schon als Jugendliche konnte ich Dinge wahrnehmen, die meinen Freundinnen verborgen blieben. Es ist schwer zu beschreiben, aber es war eine besondere Form von Energie. Und es hatte nichts mit den fünf Sinnen zu tun. Mit zehn Jahren schenkte mir meine Mutter Engelkarten. Diese faszinierten mich so sehr, dass ich mich intensiv mit ihnen beschäftigte. Ich erkannte, dass sie meine Fähigkeiten verstärkten. Dennoch dauerte es noch lange, bis ich begriff, dass ich mit Engeln kommunizierte und das Phänomen Channeling hieß.

Wann fingst du an, dich intensiv dem Channeling und anderen esoterischen Methoden zu widmen?

Mit der Zeit traten immer mehr Leute an mich heran, um mich um Rat zu fragen. Im Alter von 18 suchte ich dann ein bekanntes Engelmedium auf. Die Dame eröffnete mir, dass ich selbst ein Engelmedium wäre. Und sie ermunterte mich, meine Fähigkeiten zum Wohle der Menschen zu nutzen. Das wäre meine Berufung …

Greifst du auch auf andere esoterische Disziplinen zurück, um dir ein Bild zu machen?

Ja, natürlich! Neben meinen Engelkarten nehme ich zum Kartenlegen auch ganz gerne Kipper- und Lenormandkarten. Außerdem schwöre ich bei gewissen Fragen auf meine Bergkristallkugel! Ich habe mich auch sehr intensiv mit Energiearbeit beschäftigt.

Warum greifst du gerade auf diese Techniken zurück? Was sind deren Vorteile?

Die eben beschriebenen Methoden helfen mir am besten, die Botschaften der Engel wahrzunehmen. Bei ihnen habe ich den höchsten Energiefluss und erhalte die konkretesten Aussagen.

War also der Schritt zur Lebensberaterin vorgezeichnet?

Ich erlernte natürlich einen anderen Beruf, aber vor rund 30 Jahren war es dann so weit. Ich wollte meine Leidenschaft auch beruflich ausüben und meine Berufung zu Beruf machen. Damals hatte ich schon zahlreichen Menschen unter die Arme gegriffen. Viele hatten mich um Rat ersucht – und vielen hatte ich aus der Patsche geholfen …

Und welche Menschen ersuchen dich um Rat?

Das ist ganz unterschiedlich. In erster Linie sind es natürlich Leute, die in der Klemme stecken oder eine harte Entscheidung zu treffen haben. Es sich auch Menschen, die einen Schicksalsschlag erlitten haben und Halt suchen. Oder solche, die wissen wollen, ob sie das Richtige tun. Es gibt auch Leute, die ihre Partnerin oder ihren Partner besser verstehen wollen. Wieder andere möchten ihre Aufstiegschancen im Job ausloten. Ein Querschnitt durch die Bevölkerung …

Was liebst du an deinem Beruf als Lebensberaterin?

Ich fühle mich geschmeichelt, wenn mir fremde Menschen so viel Vertrauen entgegenbringen. Vor allem aber liebe ich es, wenn ich in ihrer Stimme Hoffnung höre. Und dann freue ich mich natürlich über die Dankbarkeit, wenn ich helfen konnte …

Nutzt du deine außergewöhnliche Gabe eigentlich auch für eigene Zwecke?

Aber hallo, natürlich tue ich das! Ich setze meine Fähigkeiten immer dann ein, wenn ich selbst wichtige und schwierige Entscheidungen treffen muss. Vor nicht allzu langer Zeit beeinflusste das zum Beispiel meine Wahl beim Autokauf …

Hast du einen Ausgleich zu deiner Tätigkeit? Ein Hobby zum Beispiel?

Für mich sind meine Familie und mein trautes Heim ein wunderbarer Ausgleich. Ich mache gerne Waldspaziergänge – am liebsten mit meinem Mann und meinem Jagdhund. Auch mein Garten hilft mir dabei, mich zu entspannen. Und nicht zuletzt sind mein Mann und ich schon seit Langem mit der Renovierung unseres Hauses beschäftigt – eine Lebensaufgabe …

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